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Georg Brentano und sein Park in Frankfurt-Rödelheim - eine Familiengeschichte

Vorwort
der Verfasserin Dorothea Krohmann

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Ohne Vorwort geht es nicht, jede ordentliche Arbeit will ein Vorwort haben.

   Mehr als 20 Jahre ist es her, daß ich anfing, mich für die Familiengeschichte zu interessieren. Damals waren es allerdings nicht so sehr die Menschen, die mich interessierten, sondern ich hatte mir die Frage gestellt, wie hat der Park zu Georg Brentanos Zeiten ausgesehen? – sicher anders als zu unserer Zeit, da wir Stumpf-Brentano-Geschwister eine so glückliche Jugend dort verlebten. 120 noch existierende Kaufakten sind eine interessante Quelle, um der Entstehung des Parkes nachzugehen.

   Doch dann war es das neue Leben, die Geburt unseres ersten Enkelkindes Bettina, welches mich die Arbeit liegen ließ. Dann war es der frühe Tod meiner Brüder, der mir die Freude nahm, die Arbeit fortzusetzen. Wie oft habe ich jetzt gedacht, wenn die Brüder noch lebten! Welches Interesse hätten sie an meiner Arbeit genommen, wie schön hätten sie meine Erinnerungen ergänzen können! Erst als auch meine Schwester Elisabeth im Sommer 1987 gestorben war, wurde mir klar, daß ich nun die letzte von den 5 Generationen, die in Rödelheim gelebt hatten, sei, die letzte, die von dort erzählen konnte.

   Ein glücklicher Zufall war es, daß ich im Herbst 1987 erfuhr, daß der Ort Rödelheim  im Sommer 1988 sein 1200jähriges Bestehen feiern werde. Die Freude dort, daß man mich „entdeckt“ hatte, rührte mich sehr und gab mir neuen Auftrieb. Auch fand ich dort vielseitige Unterstützung. Dann verhinderten widrige Umstände das Weiterarbeiten. Es sollen eben die Bäume nicht in den Himmel wachsen. Das dürfen sie nur im Rödelheimer Park.
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